Projekte Libanon

Situation in Libanon - Lagebeurteilung

Eine Gruppe der Pfarrei St. Felix und Regula Thalwil plant für Oktober 2012 eine Projektreise nach Libanon. Am 13. März 2012 hat der ehemalige Kon­su­lar­be­am­te in Li­ba­non, Bruno Schmid, durch seinen Vortrag am Libanonabend einen tiefen Einblick in die gegen­wärtige Situation Libanons gegeben. Wir haben nicht nur von den Schönheiten des Landes, sondern auch vom politischen Span­nungs­feld in Libanon sowie von den angespannten Verhältnissen im ganzen Nahen Osten gehört. Nach Israel, Palästina oder Libanon kann man nicht einfach wie nach Amerika oder Afrika reisen – vor allem nicht auf eigene Faust. Die Libanesen leben seit den Kriegen immer in einer etwas fragilen Situation.

 
Reise in das Land der Zedern...

 

Planung der nächsten Libanonreise

Seit 2008, als ich die erste Reise angetreten habe, ist die Situation unverändert: Meine libanesischen Freunde und Be­kann­ten sagen mir, ich könne die Reise schon ein halbes Jahr vorher planen, aber man wisse nie, wie sich die Verhältnisse verändern und so eine Reise ver­un­mög­lichen könnten; bisher gab es nie Prob­leme... Die Signale aus Libanon wie auch die Rückmeldungen von Libanesen in der Schweiz, die vor kurzem aus Libanon zurückgekehrt sind, zeigen alle in eine Richtung: Zur Zeit können wir die Projekt­rei­se (meine 5. Reise) im Herbst ohne grosse Bedenken planen. Falls sich die Situation z.B. wegen den Vorfällen in Syrien plötzlich drastisch verändern und das EDA von Reisen nach Libanon abraten würde, müssten wir unser Reiseprojekt auf­geben.

 

Ein paar Rosinen aus dem Reiseprogramm

Wir hoffen natürlich sehr, dass sich die Situation im Nahen Osten (v.a. in Syrien) in den nächsten Wochen und Monaten beruhigt, so dass wir die vorgesehene Reise wie geplant durchführen können:

  • Treffen mit unserer Partnerpfarrei St. Joseph in Zahle: Gottesdienst in der neuen Kirche (wir sitzen auf den von unserer Pfarrei gespendeten Kirchenbänken!), Treffen mit Pfarreiangehörigen, Mittagessen mit der Familie des Pfarrers (als griechisch-katholischer Pfarrer ist er verheiratet und hat zwei Kinder)…
  • Besuch vom „Ikonenschreiber“ Tschadi bei ihm zu Hause im Atelier, Besucheiner der Kirchen, die er gemalt bzw. „geschrieben“ hat (er hat die Ikonen in der Werktagskapelle unserer kath. Kirche Thalwil gestaltet)...
  • Wir werden landschaftliche, historische, kulturelle und natürlich auch ku­li­na­ri­sche Spezialitäten geniessen…
  • Es erwartet uns ein spannendes, ausgewogenes Programm mit ge­nü­gend „freien“ Zeiten zwi­schen­durch: Projekte unserer Partnerschaft mit Libanon kennenlernen (siehe entsprechende Unterlinks), Sightseeing, „lädele“, spazieren, auch das Ba­de­ver­gnügen fehlt nicht…

 

 Marius Kaiser, Pfr.

 Weitere Informationen zu den Libanonprojekten über den Link Kontakt!