Spitäler
ONE WORLD unterstützt zwei Spitäler in Indien, das Cardinal Gracias Hospital in Belgaum und das Karunalaya Hospital in Mysore. Unser Kontakt zu beiden Spitälern ist regelmässig und wir möchten die Spitäler mit Ihrer Hilfe weiter unterstützen. Der Betrag wird garantiert zu 100% an die Spitäler weitergeleitet. Administrative Kosten gehen zu unseren Lasten. Im Namen der Schwestern danken wir herzlich.
Das Cardinal Gracias Hospital in Belgaum
... in Belgaum liegt auf einem Hochplateau im Staat Karnataka/Südindien, etwa 180 km östlich von Goa entfernt. Die Stadt zählt etwa 500'000 EinwohnerInnen, v.a. Hindus und ist touristisch von kleiner Bedeutung. Die Menschen unterhalten sich in kanada, einer der 16 anerkannten Sprachen Indiens. Das Cardinal Gracias Spital liegt etwa 20km ausserhalb von Belgaum in der ländlichen Gemeinde Modage. Das Spital umfasst 40-50 Betten auf zwei Stockwerken verteilt. Es kann sich nicht selber finanzieren und ist deshalb auf Spenden angewiesen. Die Patienten sind sehr arm und dankbar und froh, sich günstig behandeln lassen zu können. In einem Staatlichen Spital würde der Verkauf ihrer Lebensgrundlage wie Land und Kühe Verlangt.
Die Aufgaben des Spitals
- Notfall- und Erstversorgung
- Kleinere Operationen (Kaiserschnitt, Leistenbruch etc.)
- Geburtshilfe und Diagnostik mit Ultraschall
- Behandlung von Tropenkrankheiten (Typhus, Malaria, Tbc)
- Behandlung von Infektionskrankheiten
- Schulung der Menschen zur Gesundheitsvorsorge
- Konsilliardienste für Augen- und Zahnmedizin
- Betreuung von HIV-Infiszierten und Aufklärung der Angehörigen
- Pflege von sterbenden Aids Patienten.
Die Leitung des Spitals obliegt Sr. Tessy, einer indischen Ordens- und Krankenschwester. Im gesamten arbeiten 20 Inderinnen und Inder dort für einen geringen Lohn, vier davon sind Ordensschwestern. Die Schwestern sind rund um die Uhr erreichbar. Bei Operationen werden Aerzte aus der Stadt zugezogen, doch Vieles erledigen die Schwestern alleine.
Karunalaya Hospital in Mysore
... liegt ganz im Süden im Staat Karnataka und ist im Gegensatz zu Belgaum touristisch interessant. Das Karunalaya Hospital liegt etwa 30 km ausserhalb von Mysore auf einer ehemaligen Hühnerfarm in einer sehr ländlichn Gegend. Das nächste Dorf erreichen die Schwestern zu Fuss oder per Bus und ist ca. 2 km entfernt. Zur Zeit besteht das Spital nur aus einem Ambulatorium, das offen ist für alle. Jede Person bezahlt soviel wie sie kann, ohne ihre Lebensgrundlage verkaufen zu müssen.
Als erster Schritt muss Sr. Hillary das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen und viel Aufklärungsarbeit (z.B. über den HI-Virus) leisten.
Was wird entstehen:
Stationäre Aufnahmen
gynäkologische Abteilung inklusiv Geburten.
AIDS PatientInnen integriert ins Spital zum Sterben aufnehmen
Zusammen mit Sr. Hilary arbeiten ein Arzt, zwei Ordensschwestern und eine angehende Krankenschwester. Dr. Rajini ist mit vollem Einsatz bei der Arbeit und für das Spital ein Glücksfall. Da die Stromversorgung im Karunalaya Hospital katastrophal ist, wurde ein Generator angeschafft. Nun können auch stationäre Behandlungen oder Operationen durchgeführt werden. Somit sind nun zB auch Keiserschnitte möglich. Mit der Anschaffung des Generators, ist ihr eine 100 %ige Stromversorgung garantiert wodurch das Spital erweitert und ausgebaut werden kann. In ein paar Jahren wird Mysore ähnlich wie das Cardinal Gracias Hospital in Belgaum arbeiten können. (Vermerk Reisebericht 2009)
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